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NameReinigungsverfahren von Melkanlagen aus technischer Sicht und Kontrollmöglichkeiten
Beschreibung


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Workshop: Reinigungsverfahren von Melkanlagen aus technischer Sicht und Kontrollmöglichkeiten
Antje Wald
Sächsischer Landeskontrollverband e.V.
Arbeitshinweise
Die mikrobiologische Beschaffenheit der Rohmilch wird von einer Vielzahl von Faktoren
beeinflusst.
Ursachen für eine erhöhte Keimzahl in der Rohmilch können sein:
Mängel bei der: • Euterreinigung
• Reinigung und Desinfektion der Melkanlage
• Reinigung und Desinfektion des Kühltanks bzw. Kühlung der Rohmilch
folgende Schwerpunkte sollten bei der Kontrolle der genannten Ursachen gesetzt werden:
Euterreinigung
Euterreinigungsverfahren stets im Zusammenhang mit der Euterverschmutzung beurteilen
unter Beachtung melkhygienischer Gesichtspunkte
Reinigung und Desinfektion der Melkanlage
Vorspülgang
= Grundvoraussetzung für einen guten Reinigungs- und Desinfektionserfolg
Hauptspülgang
Einfluss der Chemie:
Anwenderkonzentration der Reinigungslösung entsprechend den Herstellerangaben
(Beurteilung des Verfahrens der Dosierung)
Temperatur- Zeitverhältnis:
Zirkulationsreinigung: Minimum 10 min über 40°C bei sauer/ alkalischer Wechselreinigung
Kochendwasserreinigung: Temperaturmessstreifen zur Überprüfung der Mindesttemperatur
Mechanik / Turbulenzen:
Prüfen der Vakuumdifferenzen und Vakuumhöhen
Prüfen Wassermenge

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Kühltank
Kontrollpunkte
Temperaturverlauf bei der Kühlung und Reinigung und Desinfektion
beachte den Kühlungsverlauf in der ersten Melkzeit nach der Tankreinigung
Auswahl des R+D – Mittels in Abhängigkeit von der Reinigungstechnik
Zur Abklärung von erhöhten Keimzahlen müssen die genannten Ursachen in ihrer Gesamtheit
abgeklärt werden.
Eine Überprüfung des Reinigungsstatus der Melkanlage und des Kühltanks kann im Anschluss mit
der Biolumineszenzmethode erfolgen.
Zur Überprüfung des Temperaturverlaufes im Milchtank sowohl bei der Kühlung als auch bei der
Reinigung empfiehlt sich der Einsatz eines automatischen Temperaturmessgerätes. Für eine
exakte Aussage sollte der Aufzeichnungszeitraum mindestens 3 Tage betragen. Hat die Abklärung
dieser Grundsätze zu keiner Ursachenfindung geführt, muss die Melkarbeit abgeklärt werden.
Dazu empfiehlt sich die Durchführung einer Stufenkontrolle über eine gesamte Melkzeit in
Abhängigkeit von den Kuhgruppen. Die Entnahme der Milchproben muss über den gesamten
Zeitraum an festgelegten Probenahmestellen erfolgen, z.B. Milchschleuse, Tankeinlauf, Tank.

Dateigröße93.22 kB
Dateityppdf (Dateityp: application/pdf)
Erstelleradmin
Erstellt am 27.07.2009 10:47
Zugriffe363 Zugriffe
Zuletzt geändert 27.07.2009 10:48
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AutorAntje Wald
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