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Details für Zitzengummis und Melkzeugpositionierung
ObjektWert
NameZitzengummis und Melkzeugpositionierung
Beschreibung


Workshops – Seite 6
Workshop 3: Zitzengummis und Melkzeugpositionierung
Dr. Hans-Jürgen. Rudovsky und Prof. Dr. agr. habil. Reiner Brunsch
Im Rahmen des Workshops werden folgende Themenbereiche angesprochen und stellen die
Diskussionsgrundlage dar.
Formenspezifik
• Monoblock / konventionell (Vor-, Nachteile)
• Eigenschaften zylindrischer / konischer, runder / unrunder Schäfte (Einfaltrichtungen und
Faltverhalten, Zitzenmassage / Zitzenspitzenbelastung)
• Kopfformen
Unterschiedliche Zitzengummimaterialien und ihre Einsatzbedingungen
• Material- und lebensmittelhygienische Eigenschaften (NR, NBR/SBR, Silicon, Weichmacher,
Alterungsschutzmittel u.a.)
• Melkhygienische Eigenschaften verschiedener Materialien
• Einsatzbegrenzungen (Oberflächen-, Formstabilität) als Grundlage für die Festlegung der
max. Einsatzdauer von 800 h bei konventionellen und 3000 h bei Siliconzitzengummis
Pulsationskurve und ihre Wirkung auf die ZG-Bewegung
• ISO-Vorgaben (Phasenlänge b=>30%, d=>15% und >150ms ; Balance <5%; Abweichung
aller Pulsatoren der Anlage in Phase e=<5%)
• Bewegungsverhalten bei unterschiedlichen ED-Werten, Vakuumhöhen und Abflussrichtungen
Wirkung von ZG-Schaft und ZG-Kopf auf Melkeigenschaften und Zitzengewebe
• weiche Massage schont das Gewebe (Kompromiss mit technischer Stimulation)
• großvolumiger Kopf bringt bessere Ausmelkeigenschaften, aber kurze Zitzen kommen bei
großvolumigem Kopf nicht in das optimale Massagebereich
• elastische Lippen korrigieren Heterogenität der Zitzenmaße beim Vakuumverschluss, aber
oberer Schaftdurchmesser meist zu groß (>2mm)
• zu großer Schaftdurchmesser führt zur Überdehnung des Zitzengewebes, zu ungünstigem
Massageverhalten für die Zitze in der Phase c und zu vollem Melkvakuum im Kopf
• sehr elastische Köpfe verringern bei hohem Kopfvakuum das Kopfvolumen, damit
verschlechtert sich das Haftvermögen des Melkzeuges (schwere / leichte Melkzeuge)

Workshops – Seite 7
• Vakuumhöhe beeinflusst das Melkverhalten (höheres Vakuum führt stets zu Gewebebelastungen
und –anschwellungen im Zitzenspitzenbereich. Die Durchflusseigenschaften
verschlechtern sich)
• Unterdruckverhältnisse unter der Zitze beim Melken (stabiles Vakuum durch große
Zentralen und kurze Milchschläuche – wird es gebraucht? Ursache und Wirkungen von
zyklische und azyklische Schwankungen)
• besser ein leichtes Melkzeug mit Ausmelkvorrichtung als ein schweres, das ständig das
Gewebe belastet.
• Die gleichmäßigen Masseverteilung der Melkbecher an den verschiedenen Euterformen
erfordert das Aus- und ggf. Nachrichten der langen Milchschläuche (manuell, Servicearm,
Schlauchklemmen). An den Vordervierteln werden längere kurze Milchschläuche
empfohlen.
• Verlangt das „Irisches Melkverfahren“ spezielle Zitzengummis?
Wie suche ich den optimalen ZG für die Herde?
• Ermittlung der Zitzengröße für die Herde (wie groß muss die Stichprobe für die Mittelwertbestimmung
sein?)
• Optimum der ZG-Nennweite liegt 2 mm unter und über dem Mittelwert der Zitzen
• Zitzenformeneignung aus technischer Sicht – Forderungen an die Zuchtarbeit
• Kurze Zitzen erfordern kleinköpfige Zitzengummis
• Schwere, leichte Melkzeuge und ihre Wirkung auf Zitzengewebe und Melkeigenschaften
• Was ist beim Swing-Over zu beachten (hohes Melkvakuum, hohes Kopfvakuum, schwere
Melkzeuge). Sind hohe Vakuumschwankungen stimulationsfördernd?
Optimale Melkbedingungen sind nicht allein ein technisches Problem. Eutermaße dürfen technische
Grenzwerte nicht unter bzw. überschreiten. Das Maschinenmelken unterliegt physikalischen
Gesetzen in relativ engen Grenzen. Die Zuchtarbeit muss auch diesen Gesetzen Rechnung
tragen!
Vererbung der Zitzen- und Eutermaße im Bullenkatalog ist stärker zu beachten!
eigene Notizen:

Dateigröße151.72 kB
Dateityppdf (Dateityp: application/pdf)
Erstelleradmin
Erstellt am 27.07.2009 13:01
Zugriffe463 Zugriffe
Zuletzt geändert 27.07.2009 13:02
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AutorDr. Hans-Jürgen. Rudovsky, Prof. Dr. agr. habil. Reiner Brunsch
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