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ObjektWert
NameDer Zitzengummi - Aufgaben, Formen und Wirkungen auf die Zitzenbeschaffenheit
Beschreibung

10. Jahrestagung – Dresden-Pillnitz 16./17.09.2009
Seite 35
Workshop 2: Der Zitzengummi - Aufgaben, Formen und Wirkungen auf die Zitzenbeschaffenheit
Herr Dr. G. Schlaiß
DeLaval
Herr Dr. H.J. Rudovsky
Der Zitzengummi im Zweiraum-Melkbecher ermöglichte erstmalig eine Gewebemassage und
damit den Schutz der Zitze vor den negativen Auswirkungen des Melkvakuums auf das
Zitzengewebe. Das war der Durchbruch für das technische Melken.
Die korrekte Arbeit des Zitzengummis ist von einer Vielzahl von Bedingungen abhängig und
gehört zu den sensiblen Teilen der Melkanlage. Fehlerhafter Einsatz des Zitzengummis führt
zu geringerem Milchfluss, längeren Melkzeiten, suboptimaler Massagewirkung, Haftungsproblemen,
verschlechtertem Reinigungsverhalten und damit Gefährdung der Eutergesundheit.
Die angebotene Formenvielfalt ist Ausdruck der verschiedensten Ansätze und Versuche
Zitzengummis an die tierindividuellen und auch vorhandenen Rasseunterschiede von Euter
und Zitze möglichst optimal anzupassen. Häufig ist der Melker und auch der Berater damit
überfordert - gefühlsmäßige Entscheidungen werden getroffen.
Ziel des Workshops ist es, die Verbindungen bestimmter Merkmale von Formen und Werkstoffen
der Zitzengummis auf die Arbeitsweise unter den vorhandenen
 Pulsationsweisen (Gleich-, Wechseltakt, Phasenverhältnisse, Pulsfrequenz),
 Pulsationsabweichungen,
 Milchabführwegen (hoch-, tiefverlegt, Schlauchführung)
 Alterung / Verschleiß
zu erarbeiten.
Die Gestaltung des Schaftes in Form und Einfaltebenen variiert im Marktangebot zunehmend,
ohne das bisher exakte Nachweise zum Nutzen, besonders der Mehrebenen-
Zitzengummis, erbracht wurden.
10. Jahrestagung – Dresden-Pillnitz 16./17.09.2009
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Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops ist die Suche nach der für die Herden optimalen
Konstruktion. Hier werden neben Kopf, Lippe, Schaft, besonders auf den Messverlauf und
bestehende Probleme bei abweichenden Zitzen- und Eutermaßen, sowie Formen eingegangen.
Um den ordentlichen Melkablauf und die Eutergesundheit nicht zu gefährden müssen sich
züchterische Aspekte wieder stärker an die technischen und physikalischen Bedingungen,
unter denen die Melkmaschinen störungsfrei arbeiten, orientieren. Zitzenmaße und -formen
dürfen bestimmte Größen nicht unterschreiten. Kurze, dünne Zitzen führen einerseits
häufiger zu Störungen des Melkablaufes und andererseits zur stärkeren Belastung des
Zitzengewebes. Die gesundheitliche Gefährdung des Euters ist höher.
Zur Erleichterung der Berater-Tätigkeit wird auf die „Checkliste für die Ursachenermittlung
von Melkproblemen“ (2007) und die PPP „Zitzengummiauswahl“ der Jahrestagung 2004
(WGM-Homepage) verwiesen.
EIGENE NOTITZEN

Dateigröße126.73 kB
Dateityppdf (Dateityp: application/pdf)
Erstelleradmin
Erstellt am 26.08.2009 09:37
Zugriffe433 Zugriffe
Zuletzt geändert 26.08.2009 09:38
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AutorDr. G. Schlaiß & Dr. H.J. Rudovsky
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