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Details für Diskussionsgrundlage „Zitzengummiauswahl“
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NameDiskussionsgrundlage „Zitzengummiauswahl“
Beschreibung

5. Jahrestagung – Bad Sassendorf, 15./16.09.2004
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Diskussionsgrundlage „Zitzengummiauswahl“
Formenspezifik
 Monoblock / mulit-piece (Vor- und Nachteile)
 zylindrisch / konisch (Einfaltrichtungen / Wandstärke im Schaftbereich)
 rund /3 oder 4-eckig (Zitzenmassage /Zitzenspitzenbelastung)
 Kopfformen (flach, rund, Durchmesser)
 Kopföffnung und Lippe
Unterschiedliche Zitzengummimaterialien und ihre Einsatzbedingungen
 Naturkautschuk, NBR, Silicon
 Lebensmittelhygienische Eigenschaften (ASM u.a.)
 Melkhygienische Eigenschaften
 Einsatzbegrenzungen (Oberflächen, Formstabilität)
Meßmethoden am Produkt zur Ermittlung der Zitzengummiparameter
 Materialhärte (ShA)
 Schaft (ED)
 Kopf (ET, LAW)
 Formparameter (NW, Schaftdurchmesser)
Pulsationskurve und ihre Wirkung auf die ZG-Bewegung
 ISO-Vorgaben (Phasenlänge b, d)
 Bewegungsverhalten bei unterschiedlichen ED-Werten und Vakuumhöhen sowie Gleichtakt
und Wechseltakt
 Einfluss der Milchabflussrichtung (hoch / tief) auf das Bewegungsverhalten
 Wie Übergangsphasen gestalten?
Es muss nicht immer das Zitzengummi sein
 Melkzeugkonfigurierung
 Schlauchlängen
 Schlauchverlegung und Kräfteverteilung am Euter
5. Jahrestagung – Bad Sassendorf, 15./16.09.2004
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Wirkung von ZG-Schaft und ZG-Kopf auf Melkeigenschaften und Zitzengewebe
 großvolumiger Kopf bringt bessere Ausmelkeigenschaften
 kurze Zitzen kommen bei großvolumigem Kopf nicht in den optimalen Massagebereich
 elastische Lippen korrigieren Heterogenität der Zitzenmaße beim Vakuumverschluss, aber
oberer Schaftdurchmesser meist zu groß (>2 mm)
 zu großer Schaftdurchmesser führt zur Überdehnung des Zitzengewebes und zum vollen Melkvakuum
im Kopf
 sehr elastische Köpfe verringern bei hohem Kopfvakuum das Kopfvolumen, damit verschlechtert
sich das Haftvermögen des Melkzeuges (schwere / leichte Melkzeuge).
 Vakuumhöhe beeinflusst das Melkverhalten (überhöhtes Vakuum führt stets zu Gewebebelastungen
und -anschwellungen im Zitzenspitzenbereich. Die Durchflusseigenschaften verschlechtern
sich)
 Unterdruckverhältnisse unter der Zitze beim Melken (stabiles Vakuum durch große Zentralen
und kurze Milchschläuche, zyklische und azyklische Vakuumschwankungen)
 besser ein leichtes Melkzeug mit Ausmelkvorrichtung als ein schweres, das ständig das Gewebe
belastet
Wie suche ich den optimalen ZG für die Herde?
 Ermittlung der Zitzengröße für die Herde (Mittelwertbestimmung) mittels Schablonen oder
Messschieber (kein Eindrücken der Zitzen hervorrufen)
 Optimum der Nennweite 2mm unter und über dem Mittelwert
 Zitzenformeneignung aus technischer Sicht (stabile / elastische Verbindung Melkbecher -
Euterboden)
 kurze Zitzen erfordern kleinköpfige Zitzengummis
 Schwere, leichte Melkzeuge
 Was ist beim Swing Over zu beachten (hohes Melkvakuum, hohes Kopfvakuum, schwere
Melkzeuge). Sind hohe Vakuumschwankungen stimulationsfördernd?
Optimale Melkbedingungen sind nicht allein ein technisches Problem. Eutermaße dürfen
technische Grenzwerte nicht unter, bzw. überschreiten. Maschinenmelken unterliegt
physikalischen Gesetzen. Die Zuchtarbeit muss diesen Gesetzen Rechnung tragen! Vererbung der
Zitzen- und Eutermaße im Bullenkatalog stärker beachten!

Dateigröße72.37 kB
Dateityppdf (Dateityp: application/pdf)
Erstelleradmin
Erstellt am 26.08.2009 11:08
Zugriffe382 Zugriffe
Zuletzt geändert 26.08.2009 11:09
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